Wein, Weib und Wale?
Unser letzter Tag am Gardasee - heute ist ein geplanter Programmpunkt an der Reihe, der Besuch in Verona.
Anfangs ist es noch ein wenig bewölkt, aber auf dem Weg dorthin (der sich auf den Landstrassen ewig lange hinzieht) klarrt es ein wenig auf.
Verona selbst liegt im strahlenden Sonnenschein... und das ist auch angemessen, denn hier ist es ausgesprochen schön.
Die ganze Stadt scheint um die Arena herum gebaut worden zu sein, sie bildet das sichtbare und kulturelle Zentrum der Stadt. Aber auch sonst ist Verona sehr ansprechend, sauber, nett, sehr voll aufgrund der vielen Touristen, aber trotzdem gemütlich und entspannt.
So gar nicht entspannt geht es allerdings am "Casa di Giulietta" zu - hier soll Romeo´s Julia gelebt haben. Das Gedränge in diesem kleinen Hof und die Menschenmassen sind echt Wahnsinn, jeder will sich mit der Julia-Statur fotografieren lassen. Die meisten berühren dann noch ihre Brust - das soll wohl Glück bringen... naja, wer´s glaubt, zumindest sorgt es für viel Gekicher...
Mittlerweile brennt die Sonne wieder bei 26° - optimales Cabrio-Wetter also. Es geht wieder zurück zum Gardasee, aber erst zum östlichen Ufer, nach Bardolino. Hier besichtigen wir das Weingut "Zeni" mit seinem Weinmuseum.
Die anschliessende Verkostung zeigt zwar einiges an Auswahl, aber leider ist nicht wirklich etwas für unseren Geschmack dabei... schade.
Wir folgen dem Ufer noch etwas nach Norden, um in Torri del Benaco die Fähre zurück an "unsere" Uferseite zu nehmen. Von der Fähre aus sieht man die Landschaft mal ganz anders. Es ist wunderschön hier, auf dem Monte Baldo ist sogar noch Schnee, er ist in Wolken verhüllt. Irgendwie kommen Erinnerung an die letzte Fährfahrt vor einem halben Jahr auf - wo bleiben die Orcas? :-)
Zurück in Salò unternehmen wir letzte Souvenirkäufe, ein letztes (Weltklasse-)Eis zum Abschied. Morgen geht es weiter in Richtung Süden, Ferrari-Land wartet auf uns...
