Das Ferrari-Heiligtum
Beim Abschied von Salò zeigt sich der Himmel wieder etwas bewölkt. Je weiter wir jedoch nach Süden, Richtung Maranello, kommen, desto sonniger wird nicht nur das Wetter, auch die Landschaft verändert sich sehr. Nachdem wir den Gardasee hinter uns gelassen haben, geht es in die Po-Ebene, keine Hügel oder Berge mehr, nur noch flache Felder und Wiesen.
In Maranello angekommen stoppen wir erstmal an der Ferrari-Fabrik zum obligatorischen Foto, bevor es weiter zur Galleria Ferrari geht. Vor uns fährt ein F360 auf den Parkplatz und lässt standesgemäss den Motor mehrfach heulen. Nun, das kann ein Beetlchen auch, denkt sich Dirk - sehr zur Begeisterung der Umherstehenden... :-)
Da sind wir nun, einer von Dirk´s "Das muss ich unbedingt mal sehen"-Orten, das Ferrari-Museum in Maranello - und wir sind ein bisschen enttäuscht.
Das Museum ist viel kleiner als erwartet, es stehen ausser der Formel 1-Boliden für unseren Geschmack viel zu wenig Strassenfahrzeuge in der Ausstellung.
Wir haben wohl einfach zu viel erwartet, es ist echt schade. Aber das Sinje im F360 sitzen durfte, tröstet etwas... :-)
Auf dem Parkplatz hat sich eine Gruppe von österreichischen Fiat 500-Oldtimern versammelt, sie machen eine "Giro Toskana".
Unser Hotel ist sehr schick, die Zimmer sind super modern und edel eingerichtet, fast schon zu schade für nur eine Nacht.
Wir checken ein, machen uns frisch und starten auf Erkundungstour ins Centrum. Modena gefällt uns gut, im Gegensatz zum Gardasee ist hier alles etwas grösser, alles wirkt irgendwie moderner und industrieller.
Ein Absacker noch in der Hotelbar, dann ab ins Bett, der Hauptgrund unserer Reise beginnt morgen, die DTM in Mugello.
